Die neue Kinderschuhmode für Herbst und Winter

(djd). Die Auslagen in den Schuhgeschäften sind gut gefüllt und präsentieren peppige und coole Trendmodelle für Mädchen und Jungen. Unverzichtbar bei den neuen Kinderschuhen sind in dieser Saison Midcut-Sneakers und Boots. Aufgepeppt werden die zeitlosen Basics laut Deutschem Schuhinstitut durch Metallics, Neon-Details und Colour Blocking. Comic Patches und etwas Glitter sorgen bei den Mädchenmodellen für auffallende Akzente, ebenso wie der Einsatz von Samt und folkloristischen Stickereien. Jungs stehen nach wie vor auf bunte und weiße Sohlen.

Der Trend geht zum Worker-Boot

Von der Erwachsenenmode schwappt der Trend zum Worker-Boot auf die Kindermodelle über. Mädchen haben bei diesem praktischen Schnürstiefel mit der griffigen Profilsohle und dem gepolsterten Knöchelabschluss die Wahl zwischen Trendfarben wie Rosé, Grau, Bordeaux und Camel, Jungs hingegen gehen modisch in Blau, Camel und Khaki. Für die jungen Damen sind daneben auch wadenhohe Schaftstiefel, Schnallen-Booties im Engineer-Style und Mid-Cut-Sneaker angesagt. Praktisch bei den Winterschuhen ist eine rutschhemmende, leichte Sohle sowie eine wasserdichte und atmungsaktive Tex-Austattung.

Eine gute Passform ist ebenso wichtig wie ein cooler Style

Ebenso wichtig wie der modische Look und eine gute Qualität der Kinderschuhe ist auch die richtige Passform - Informationen hierzu gibt es beispielsweise unter www.elefanten.de. Schuhe dürfen weder zu klein noch zu groß sein. Am besten lässt man in einem Fachgeschäft die Füße des Kindes mit einem verlässlichen Maßsystem wie WMS überprüfen. Dabei wird nicht nur die Fußlänge, sondern auch die Ballenweite gemessen. Denn auch zu weite Schuhe können die zarten Kinderfüße schädigen und zu späteren Fußdeformationen führen. Schuhe, die mit dem WMS-Zeichen ausgezeichnet sind, folgen in Länge und Weite den WMS-Richtlinien, so dass Eltern sicher sein können, dass die Größe stimmt. Außerdem müssen Schuhe mit dem WMS-Siegel strenge Kriterien bezüglich Qualität und Schadstofffreiheit erfüllen.Der beliebte prüfende Daumendruck auf die Schuhspitze reicht im Übrigen nicht aus: Denn Kinder ziehen dabei reflexartig die Zehen ein.

Viele Kinder tragen zu große oder zu kleine Schuhe

(djd). Damit Kinderschuhe sowohl Halt als auch genügend Freiraum für die Füße bieten, müssen sie optimal passen. 55 Prozent der Kinder bis zu sechs Jahren tragen jedoch zu kleine (35,7 Prozent) oder zu große Straßenschuhe (19,5 Prozent). Das ergab eine aktuelle, bundesweite Fußmessaktion. Da Kleinkinderfüße noch sehr weich sind, können sie durch nicht passende Schuhe verformt werden, was spätere gesundheitliche Probleme zur Folge haben kann. Experten raten dazu, die Schuhgröße alle drei Monate zu überprüfen, da Kinderfüße schnell wachsen. In Schuhfachgeschäften wie etwa den Deichmann- und Roland-Filialen, können Eltern kostenlos die Füße ihrer Kinder mit einem WMS-Fußmessgerät ausmessen lassen.

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