Die Klasse wurde gehalten

Die Herren des OTC Ottweiler konnten die Relegation vermeiden und bleiben in der 2. Bundesliga

OTTWEILER/DÜSSELDORF Mit dem neuformierten Herrenteam gelang dem OTC Ottweiler nach dem Abstieg aus Liga 1 am Vorrundenspieltag ein nur mäßiger Start in die 2. DTFL - Tischfußballbundesliga. Die Teamfindung gestaltete sich schwieriger als erwartet, so dass sich die Mannen um Coach Marco Kuc mit nur vier Punkten nach den ersten sieben Spielen auf Rang 9 der Tabelle der Gruppe A zufrieden geben mussten. Ziel am Finalspieltag in Düsseldorf konnte somit nur die Vermeidung der Abstiegsrunde sein.

Klarer Sieg zu Beginn des Finalspieltages

Im ersten Spiel gegen den TFV München war ein Sieg schon Pflicht. Souverän wurde die Aufgabe von den nominierten Spielern ohne Niederlage am Heimtisch gelöst und die Partie mit 10:4 gewonnen.

Mit der gleichen Anfangsformation sollte auch die 2. Aufgabe gegen Dortmund gelöst werden. Doch es gab eine bittere 5:9 Niederlage. Mit einigen Umstellungen sollte das Spiel am Tornado gegen „Roter Stern Bremen“ gewonnen und nach der Niederlagenserie von Markleuthen der Klassenerhalt gesichert werden. Doch nach der deutlichen 4:10 Niederlage war die Stimmung am Boden.

Die Ausgangssituation vor dem letzten Vorrundenspiel war denkbar ungünstig. Selbst bei einem Sieg gegen Vilsbiburg und gleichzeitiger Niederlage des Tabellenletzten aus Karlsruhe gegen Markleuthen war die Abstiegsrunde nicht mehr zu vermeiden.

Das Team einigte sich auf die gleiche Formation wie beim Sieg am frühen Morgen. Grundlage zum Sieg mussten Siege am Bonzini sein. Und entgegen den Spielen zuvor, waren sie es auch.

Die Steigerung in der Defensive auf der 5er und von Chuchrat in der Abwehr brachten die 5:4 – Führung für den OTC. Und unbeirrt versenkte Ulf auch den Satzball zum 6:4. Der Jubel zum Klassenerhalt fand kaum ein Ende.

Die Niederlage am Auswärtstisch zum 7:7 hatte nur noch statistische Bedeutung. Platz 8 und damit die Vermeidung der Abstiegsrelegation war erreicht.

Die Platzierungsspiele am Sonntag können gelassen angegangen werden. Das Saisonziel mit dem neuformierten und verjüngten Team ist bereits nach Abschluss der Vorrunde erreicht.

Unter diesem Motto wurden die Platzierungsspiele der 2. DTFL – Tischfußballbundesliga um die Plätze 9 – 16 angegangen. Die bundesligaerfahrenen Spieler verzichteten zu Gunsten des Nachwuchses auf Einsätze. Damit bestand für die Jungen die Möglichkeit Wettkampferfahrung zu sammeln. Denn, nach der Saison ist vor der nächsten Saison. Für die Spieler bedeutete dies, dass das Training und der Kampf um die Startplätze für die Saison 2018 bereits am Tag nach dem Klassenerhalt begonnen hat.

Nach dem Finalspieltag kann resümiert werden, dass das Saisonziel, die 2. Liga mit dem neuaufgebauten Team zu erhalten, nach den problembehafteten Start letztlich gelungen ist. Die Vermeidung der Relegationsspiele kann durchaus als Erfolg verbucht werden.

Die Erfahrungen in dieser Saison zeigen aber auch, dass die Luft auch in Liga 2 immer dünner wird. Training untereinander alleine ist nicht ausreichend. Daneben ist das Sammeln von Spielpraxis durch Turnierteilnahmen mit überregionalen bzw. internationalen Gegnern dringend notwendig, um den zukünftigen Aufgaben gewachsen zu sein.red./eck

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