Die Illtalhalle bleibt im Fokus

Bürgermeister Armin König hofft, dass nun endlich begonnen werden kann

ILLINGEN Nachdem das Jahr 2017 so gar nicht nach dem Geschmack von Bürgermeister Armin König gelaufen ist, hofft er, dass im neuen Jahr all das umgesetzt werden kann, was im alten geplant war, aus verschiedenen Gründen aber nicht realisiert werden konnte.

„Vor allem die Probleme mit der Illtalhalle sollten ausgeräumt sein“, erklärt der Verwaltungschef im Gespräch mit dem WOCHENSPIEGEL. „Wir kriegen das hin. Es bleibt auch 2018 unser wichtigstes Projekt.“ König hofft, dass der Bauantrag in Kürze genehmigt werden kann und auch die Finanzierung geklärt wird. Vor allem die Auflagen des Brandschutzes schlagen hier zu Buche und sorgen für hohe Mehrkosten.

Auch die beiden neuen Feuerwehrhäuser in Illingen und in Hirzweiler sollen in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden. In Illingen selbst seien die Probleme ausgeräumt und auch mit der rheinischen Landeskirche sei man sich mittlerweile einig, sodass auch in Hirzweiler mit der Umsetzung begonnen werden kann. König hofft, dass beide Projekte noch in diesem Jahr begonnen werden können.

Mit den Planungen der Erweiterungen der beiden Kindergärten in Uchtelfangen will die Gemeinde dafür sorgen, dass sie auch künftig für junge Familien attraktiv bleibt. In der katholischen Einrichtungen sollen zusätzliche Krippenplätze entstehen, im evangelischen Kindergarten eine neue Regelgruppe.

Begeistert ist Armin König von den Fortschritten bei der Großbaustelle in der Illinger Ortsmitte. Hier verlaufe alles im Plan und innerhalb der nächsten Monate könne mit dem zweiten Teil, dem Markt und dem ASB-Gebäude begonnen werden.

Ein weiterer wesentlicher Punkt, Illingen attraktiver zu machen sei der Breitbandausbau. Auch hier sei man auf einem guten Weg. Bis Ende April wolle die Telekom ihre Leitungen gelegt haben, was durch die Kanalisation erfolgen soll. Vor allem die Lücken in Welschbach und Wustweiler sollen geschlossen werden. Schwieriger werde es bei den Gewerbegebieten. Aber auch hier ist König überzeugt, dass die Schwachstellen ausgemerzt werden können.

Was als großes Problem auch in den kommenden Jahren angesehen wird, ist die Finanzlage der Gemeinde. „Ohne Zuschüsse könnten wir überhaupt nichts realisieren.“

Der Bürgermeister ist auch sicher, dass sich daran nichts ändern werde, wenn keine Regelung für die Altschulden gefunden werde. Man versuche zu sparen, wo man könne. So sei man interkommunal auf einem guten Weg. „Standesamt, Feuerwehr mit der Schlauchwerkstatt – alles klappt hervorragend. Aber wenn da jemand denkt, man können dadurch viel Geld einsparen, irrt. Wir brauchen einfach mehr Geld vom Land.“eck

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