Die höheren Gürtel erkämpft

Neun Kinder und sechs Erwachsene legten erfolgreich die Kyu-Prüfung beim Ju-Jutsu St.Wendel ab

ST. WENDEL Zum Ende eines trainingsreichen Jahres und nach gezielter Prüfungsvorbereitung stellten sich neun Kinder und sechs Erwachsene des Ju-Jutsu Vereins St. Wendel den strengen Augen ihres Prüfers Thorsten Frey, um die jeweils nächst höhere Gürtelgraduierung im Ju-Jutsu zu erwerben.

Kinder

Die Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren, machten den Anfang. Für drei von ihnen war es die allererste Prüfung. Dementsprechend kämpften sie nicht nur mit den geforderten Techniken, sondern auch noch mit der vorgeschriebenen Etikette auf der Matte und speziell bei Prüfungen. Der Respekt vor dem Gegner beziehungsweise Trainingspartner, dem Prüfer und dem Trainer muss immer gewahrt bleiben. Aber natürlich mussten darüber hinaus auch kontrollierte Stürze, Festhalter, Schrittdrehungen und Hebel ordentlich gezeigt werden. Der eine oder andere Hänger wurde durch dezente Hinweise von den Trainern aufgefangen. Die, die schon eine höhere Graduierung anstrebten, mussten entsprechend mehr Techniken zeigen, so zum Beispiel Körperabbiegen oder Beinsteller. Bei der Freien Auseinandersetzung konnten vor allem die Anwärter auf den „5.1. Kyu“, die allerdings auch schon über erste Wettkampferfahrungen bei Saarlandmeisterschaften verfügten, mit einer konzentrierten und dynamisch vorgetragenen Leistung punkten. Prüfer Thorsten Frey zeigte sich mit den Darbietungen mehr als zufrieden und gratulierte allen neun Kindern zur bestandenen Prüfung. Dies waren Tamiro Altmann, Jano Klemm und Muriel Phatnalart (6.1 Kyu), Neo Worstadt (6.2 Kyu), Hendrik Persch, Conner Saar (5. Kyu), Jana Fromberg, Lea Pertagnol und Daniel Zimmer (5.1.Kyu).

Erwachsene

Auf die Kinder folgten die Erwachsenen. Auch hier war es für drei der Sportler die erste Ju-Jutsu Prüfung. Das Prüfungsprogramm von Thomas Gregorius, Ines Ney und Matthias Will für den Gelbgurt ähnelte dem der Kinder, allerdings wurde erwartet, dass die Techniken deutlich sicherer und dynamischer vorgetragen wurden, was auch der Fall war. Im Unterschied zu den Kindern machen Erwachsene keine Zwischenprüfungen zwischen den einzelnen Gürtelfarben, die Anforderungen steigen also schneller. Die Anwärter auf den Orangegurt, Jörg und Tobias Wagner, Vater und Sohn, mussten daher auch schon Würfe und Weiterführungs- und Gegentechniken, sowie freie Selbstverteidigung zeigen. Da Partnerwechsel vorgeschrieben sind, half das verwandtschaftliche Verhältnis nur bedingt. Niklas Schön trat als einziger zur Grüngurtprüfung an, die letzte, die man auf Vereinsebene ablegen kann. Sein Programm war ergo schon komplexer und fordernder und wurde von ihm sehr leichtfüßig und flüssig vorgetragen.red./ea

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