Die Erinnerung wach halten

RIEGELSBERG Am 9. November 2017 jährte sich die Reichspogromnacht zum 79. Mal. Im November 1938 begann im deutschen Reich der Leidensweg der Juden. Bis 1945 wurden ca. 6 Millionen Juden durch die SS, Gestapo und Wehrmacht getötet.

In den Konzentrationslagern verschwanden nicht nur Juden, auch Sinti und Roma, politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas und Euthanasie-Opfer, Menschen die deportiert, vergast, erschossenen, gehenkt oder zu Tode gefoltert wurden.

Stolpersteine sollen an das Leid unserer damaligen Mitbürger erinnern. Auch in Riegelsberg hat Gunter Demnig, der Initiator der Stolperstein-Aktion, Steine mit den Namen der Menschen vor ihren ehemaligen Wohnungen verlegt.

Schüler und Schülerinnen der Leonardo-Da-Vinci Gemeinschaftsschule haben die Stolpersteine gereinigt damit die Namen der ehemals verfolgten Riegelsberger Bürger wieder gut lesbar sind.

Die Riegelsberger Grünen würdigen das Engagement der Schüler und das „Aktionsbündnis Stolpersteine“, unter der Leitung von Frau Monika Jungfleisch, die mit dieser Aktion die Erinnerung wach halten.

Unser Leserreporter Jürgen Marowsky aus Riegelsberg

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