Das schwache Herz

Herzschwäche verstehen und erfolgreich behandeln

ST. WENDEL Im Rahmen der Herzwochen informiert am Dienstag, 28. November, Dr. med. Ernst-Willi Theobald, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Marienkrankenhaus St. Wendel aus dem Bereich der Herzerkrankungen

Alljährlich werden im November bundesweit in Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen die sogenannten „Herzwochen“ durchgeführt. Diese Veranstaltungen finden auf Initiative der Deutschen Herzstiftung statt. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Patienten in unabhängiger Weise über Herzkrankheiten aufzuklären.

„Das schwache Herz“ lautet das Motto der diesjährigen bundesweiten Kampagne. Wie der aktuelle Deutsche Herzbericht zeigt, ist die Erkrankungshäufigkeit der Herzinsuffizienz seit Jahren steigend. Die Zahl der Patienten mit Herzschwäche wird in Deutschland auf zwei bis drei Millionen geschätzt. Ein großes Problem ist, dass die Herzschwäche und die damit verbundenen Beschwerden wie Leistungsabfall, Atemnot, geschwollene Beine, von Patienten oft als altersbedingt hingenommen werden. Jeder der unter Atemnot leidet sollte einen Arzt aufsuchen um zu klären, ob eine Herzschwäche die Ursache ist. Denn je früher eine Herzschwäche erkannt und behandelt wird, desto größer sind die Chancen, sie wirksam zu bekämpfen.

Wie schon in den Jahren zuvor beteiligt sich das Marienkrankenhaus auch diesmal an der Aufklärungskampagne. Ziel des Abends ist es, dass möglichst viele Menschen ihr persönliches Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen erkennen und wissen, wie man diesem entgegenwirken kann. Der kostenlose Vortrag beginnt um 18 Uhr im Raum Mutter Rosa der ehemaligen Fachklinik für Geriatrische Rehabilitation am Marienkrankenhaus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

red./eck

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de