Brütender Uhu bedeutet Windpark-Aus

Peter Kurtz (MdL, SPD): Anlage Überherrn / Wadgassen wird nicht realisiert

ÜBERHERRN / WADGASSEN „Der Windpark Überherrn/Wadgassen wird nicht realisiert. Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) hat nach Prüfung den Antrag zum Windpark abgelehnt“, weiß der Wadgasser SPD-Landtagsabgeordnete Hans Peter Kurtz. Der Wadgasser hatte beim Umweltministerium den aktuellen Stand zum Windpark erfragt.

Kurtz: „Damit wird das Projekt Windpark Überherrn/Wadgassen nicht umgesetzt.“

Wesentlicher Ablehnungsgrund sei ein aus Sicht des LUA vorhandenes erhöhtes Tötungsrisiko für den in der Nähe brütenden Uhu. Auf der Suche nach Nahrung in seinen Jagdgebieten überfliege er auch den Bereich des geplanten Windparks, erklärt Kurtz.

Für den Raubvogel habe eine hohe Gefährdung bestanden, weshalb die Anlage aus naturschutzfachlicher Sicht nicht genehmigungsfähig sei.

„Der Uhu gehört in Deutschland zu den besonders und streng geschützten Arten. Bei der Genehmigung solcher Anträge wird dank strenger Auflagen sehr genau hingeschaut“, erläutert Kurtz.

Die Prüfung entspreche sehr strengen Maßstäben. Nur dort, wo Natur und Artenschutz nicht beeinträchtigt würden, könnten solche Projekte realisiert werden.

red./am

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