Brand in einem Saarbrücker Altenheim

SAARBRÜCKEN Aus ungeklärter Urschache kam es am Neujahrstag zu einem Brand in der Herrentoilette eines Saarbrücker Pflegeheimes. Das Feuer wurde vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Pflegekräften des Altenwohnheimes mittels Pulverlöscher gelöscht. Die Feuerwehr Saarbrücken unterstützte die Pflegekräfte bei der Räumung eines kleinen Teils im Erdgeschoss des Altenheimes. Der stark verrauchte Bereich wurde von der Feuerwehr unter Einsatz Atemschutzgeräten begangen und auf Personen kontrolliert. Die sich dort noch aufhaltenden Personen wurden gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Durch das Feuer erlitt eine Person Brandverletzungen. Diese wurde zunächst in das CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia und dann in das Schwerbrandverletztenzentren der BG Klinik Ludwigshafen verbracht. Darüber hinaus wurden durch den Rettungsdienst sieben MitarbeiterInnen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Saarbrücker Krankenhäuser verbracht. Zwei weitere Personen wurden wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung vor Ort rettungsdienstlich versorgt. Die verrauchten Räume wurden mittels Überdrucklüfter der Feuerwehr rauchfrei gemacht. red./sh

 

 

Die Berufsfeuerwehr war mit 21 Einsatzkräften und 7 Feuerwehrfahrzeuge vor Ort.

Der Rettungsdienst war mit 2 Notarzteinsatzfahrzeuge und 4 Rettungswagen im Einsatz.

 

Das Altenheim ist einzelne Bereiche aufgeteilt. Diese sind mittels rauchdichter Türen voneinander getrennt. Durch das Schließen dieser Türen wurde die Rauchausbreitung auf weitere Bereiche des Altenheimes verhindert, so dass, die sich dort aufhaltenden Bewohner, zu keinem Zeitpunkt gefährdet waren.

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