Blutspender helfen Leukämiepatienten

Stefan-Morsch-Stiftung und DRK suchen Lebensretter im Regionalverband

SAARBRÜCKEN „Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Gemeinsam mit dem DRK Ortsverein will man darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Im November heißt es deswegen im Regionalverband Saarbrücken: „Lebensretter gesucht!“

Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen.

Die Termine sind: Dienstag, 7. November, 16.30 bis 20 Uhr, Gersweiler, Katholisches Volkshaus, Kirchenstraße 1

Montag, 13. November, 14.30 bis 19.30 Uhr, 66115 Saabrücken, Stadtbahn Saar 2 Etage, Malstatter Straße 5

Dienstag, 14. November, 17 bis 20 Uhr, Friedrichsthal, Montessori-Schule, Im Grühlingswald 19

Donnerstag, 16. November, 16.30 bis 19.30 Uhr, Rilchingen-Hanweiler, Schulturnhalle, Bahnhofstraße 13

Donnerstag, 30. November, 16.30 bis 20 Uhr, Großrosseln, Rosseltalhalle, Emmersweiler Straße Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Deshalb kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zwei Mal zum Lebensretter werden. Unter dem Motto „1 mal Stechen, 2 mal Helfen“ bekommen Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und anonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren.

Bei der Blutspende muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Infos zu den Blutspendeterminen mit Typisierungsaktion gibt es bei der kostenlosen Hotline (0800) 1194911 (montags bis freitags, 8 bis 18 Uhr) und unter www.blutspendedienst-west.de.

Informationen zum Thema Stammzellspende und Typisierung gibt es auf www.stefan-morsch-stiftung.de oder bei der gebührenfreien Hotline (0800) 7667724. red./sh

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