„Bessere Lebensqualität für unsere Patienten“

Dr. med. Ali Keivanjah neuer Chefarzt der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie

SAARBRÜCKEN Dr. Ali Keivanjah ist neuer Chefarzt in der Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie am CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia.

„In der Gefäßchirurgie können wir insbesondere durch wenig aufwendige Katheterverfahren und Kombinationseingriffe unsere Patienten schnell und effektiv behandeln und von ihren Schmerzen befreien“, erklärt der 53-Jährige die Faszination, die sein Fachgebiet für ihn ausmacht. „Wir können bei den meist älteren Menschen für eine bessere Lebensqualität sorgen. Und wenn es meinen Patienten gut geht, dann bin auch ich zufrieden.“

Dr. Ali Keivanjah hat Anfang der 90er Jahre sein Studium der Humanmedizin an der Universität des Saarlandes abgeschlossen. Nach einer, wie er selbst sagt, „Karriere quer durch die Republik“, ist er 2010 in Nornhorn im Südwesten Niedersachsens gelandet, wo er als Chefarzt an der Euregio-Klinik die dortige Klinik für Gefäß- und Endovascularchirurgie als eigenständige Abteilung gegründet und aufgebaut hat. Der im Iran geborene Arzt hatte sich nach dem Studium zunächst einer orthopädischen Ausbildung gewidmet, bevor er den Facharzt für Chirurgie absolvierte.

Er besitzt die Anerkennung im Schwerpunkt Gefäßchirurgie und die Zertifikate „Endovaskulärer Chirurg“ und „Endovaskulärer Spezialist“. Durch die Teilnahme an der Qualitätssicherung der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie wird ihm eine niedrige Komplikationsrate bescheinigt.

Nach über 20 Jahren kommt Dr. Ali Keivanjah jetzt zurück nach Saarbrücken. „Ich habe damals hier in der Stadt am St. Johanner Markt gewohnt und war der Region auch sehr verbunden. Mit einem Auge habe ich immer hierher geschaut und hatte von der cts als Träger auch nur Positives gehört. Und als die Chefarzt-Position ausgeschrieben wurde, dachte ich: Wenn nicht jetzt, wann dann?“

Für seine Klinik hat er sich die Rezertifizierung vorgenommen, will sich aber besonders auch um die Mitarbeiter kümmern. „Sie sind unser wertvollsten Gut. Als Chefarzt muss man sich voll und ganz auf seine Mitarbeiter verlassen können“, sagt der Mann, der sich selbst als „absoluter Teamplayer“ beschreibt. Auch eine gute Kommunikation sowohl mit den anderen Abteilungen im Haus, als auch mit den niedergelassenen Ärzten liegt ihm sehr am Herzen. red./sh

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