Beim Essen über Essen nachdenken

HOMBURG Die Fördergruppe Querdenker des Christian von Mannlich-Gymnasiums, die sich in diesem Schuljahr mit dem Thema Ernährung beschäftigt, stellte in der gemeinsamen Kantine des Landratsamtes und des Rathauses Homburg eine Serie von Tablett-Auflagen vor, die die Gäste über Zusammenhänge von Ernährung und Menschenrechten informieren sollen. Die Idee für die Produktion der Auflagen aus Recyclingpapier entstand im Rahmen des Programms „Demokratie leben“ in der Homburger Partnerschaft für Demokratie, an der die UNESCO-Projektschule seit Jahren teilnimmt.

Mit aufrüttelnden Botschaften, zum Beispiel zum Anbau von Nahrungsmitteln, zu den Bedingungen einer fairen Produktion oder zum westlichen Konsum sollen die Gäste beim Essen zum Nachdenken und zur Diskussion angeregt werden. Auf einigen der insgesamt neun entstandenen Auflagen-Motiven sehen sich die Kantinen-Gäste mit direkten Fragen konfrontiert: „Wieviel Arbeit steckt in einer Kakaobohne?“ oder „Hast Du schon mal überlegt, woher Dein Essen kommt und wieviel Essen andere Menschen haben?“ Die betreuenden Lehrer Ulrike Bossung, Johannes Schmitt und Jan Weißler wiesen am Rande der Präsentation in der Kantine darauf hin, dass die Illustrationen und die kreativ gestalteten Texte das Ziel haben, „nicht nur über Ernährung zu reden, sondern tatsächlich ein Umdenken und Handeln zu bewirken.“

Man lege im Querdenker-Programm großen Wert darauf, „nicht nur zu analysieren und nachzudenken, sondern selbst aktiv zu werden und im Rahmen der Möglichkeiten einen gesellschaftlichen Beitrag zu den behandelten Themen zu liefern.“ red./jj / Foto: Weißler

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