Begrüßungsgeld vom Ortsrat

Ortsvorsteher Walter Boßlet lobt auch das ehrenamtliche Engagement der Blickweiler Bürger

BLICKWEILER Ein Begrüßungsgeld für neue Eltern, Zuwendungen für Vereine sowie viel Lob für das ehrenamtliche Engagement Blickweiler Bürger gab es von Ortsvorsteher Walter Boßlet in der Kulturhalle. Es gehört zu den ersten Wochen des Jahres dazu, dass Andreas Moschel vom Kulturverein an die Vereine und Gruppen den Erlös des Weihnachtsmarktes verteilt, der diesmal allerdings nicht so groß wie sonst war.

„Wir hatten beim Weihnachtsmarkt zwar ein gutes Programm mit dem Ensemble Scheldeborn, aber mit wenig Gästen“, stellte Walter Boßlet heraus. „Wichtig war aber erneut, dass wir den Bürgern bei freiem Eintritt kulturell wieder was anboten. Die Förderung der örtlichen Vereine wird stets ein Anliegen des Ortsrates und des Kulturvereins bleiben“, sagte Boßlet, der den Ehrenamtlichen dankte. „Bei der Pflege der Wanderwege, bei Arbeiten in und um den Ort leisten Bürger in unzähligen Stunden prima Arbeit, die von der Stadt nicht zu machen ist.“ Der Orts-Chef erwähnte die Fertigstellung des Spielplatzes in der Dorfmitte – in Zusammenarbeit mit Kita und Grundschule kindgerecht umgestaltet – der als einer der schönsten im Stadtgebiet auch von Eltern umliegender Gemeinden gerne aufgesucht werde. Weiteres Projekt sei die im Jahre 2016 vom Ortsrat beschlossene Umgestaltung des Dorfplatzes. Der Weg zur Fischerhütte, so Boßlet, soll in diesem Jahr neu gestaltet und eine Info-Stelle beim ASV geschaffen werden.

Die in die Jahre gekommene Musikanlage in der Kulturhalle will der Ortsrat erneuern. „Leider beteiligen sich im Ortsrat nicht alle neun Mitglieder bei Arbeiten und Veranstaltungen. Wer im Ortsrat Beschlüsse für Veranstaltungen fasst, sollte diese auch besuchen, wie etwa den Seniorennachmittag“, merkte Walter Boßlet an, ehe er zur Freude des Tages überging und an die Eltern der im letzten Jahr neu geborenen Babys jeweils 100 Euro Begrüßungsgeld des Ortsrates überreichte.

Mit 17 Geburten gab es eine Rekordzahl. „Der Nachwuchs ist wichtig für den Erhalt der Grundschule und der Kita im Ort. Zudem ist Blickweiler bei jungen Familien als Wohnort begehrt“, hat der Ortsvorsteher ausgemacht. „Dies ist eine tolle Überraschung“, freuten sich Gerhard und Kerstin Stopp mit Söhnchen Paul Ludwig (sieben Monate) sowie Oma und Opa Hannelore und Bernhard Stopp.

Zur Begrüßung der jungen Mitbürger und ihrem Anhang gab es von der Singgemeinschaft Blickweiler/Blieskastel um die Vorstände Franz Josef Uhl undPaul Zöllner einen bunten Melodienreigen, in den auch Tine (75) und Franz (72) Blietschau als Stammbesucher aller Ortsveranstaltungen und Otmar Gaa (88) als fleißiger Helfer gerne einstimmten. red/sb

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