Autobahn-Panne: So verhält man sich richtig

(dmd). Es kann bei einer Fahrt auf der Autobahn im jedem Moment passieren: Der Reifen geht kaputt, die Elektronik versagt oder ein anderes Teil gibt seinen Geist auf. Panik kommt auf. Der Fahrer versucht, hektisch das Fahrzeug stoppen und die Insassen in Sicherheit bringen - und erhöht damit den Risikofaktor enorm. Hier die wichtigsten Verhaltensregeln bei einer Panne auf der Autobahn.

Es ruckelt, es zuckelt, es geht plötzlich nicht mehr und es ist klar: Das Auto hat eine Panne. Vor allen anderen Dinge sollte man in einem solchen Fall laut dem ERGO-Kfz Experten Frank Mauelshagen die Warnblinkanlage einschalten und Ruhe bewahren. Sobald der Blinker aktiviert ist, bekommen die anderen Verkehrsteilnehmer mit, dass irgendwas nicht in Ordnung ist - und passen sich ebenfalls der Situation an.

Fährt das Auto noch, heißt es danach ruhig den Seitenstreifen oder den Fahrbahnrand ansteuern und bremsen. Ist dies nicht mehr möglich, sei der nächstbeste Platz zum Stoppen laut Mauelshagen die mittlere Leitplanke. Danach heißt es in beiden Fällen: Alle Insassen sollten so schnell und vorsichtig wie möglich das Auto verlassen und sich in Sicherheit begeben. Der nächste Schritt ist, die Warnweste anzulegen und das Warndreieck aufzustellen. Laut Vorschrift sollte es rund 150 Meter vor dem stehenden Auto angebracht werden. Geschieht die Panne in der Nacht, empfiehlt es sich, die Beleuchtung angeschaltet zu lassen.

Als nächstes muss die nächstliegende Notrufsäule zu Fuß angesteuert werden. In welcher Richtung diese zu finden ist, ist an den schwarzen Pfeilen auf den Leitpfosten erkennen. Geht dies nicht, per Handy den Pannendienst rufen. Für alle Nichtversicherten gibt es einen Notruf der deutschen Autoversicherer. Die Nummer lautet 0800 6683663. Wer dann seine Angaben deutlich und verständlich macht, wird im Normalfall so schnell wie möglich Hilfe erhalten.

 

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