Auf den Spuren der Glastradition

(djd). Er führt die Wanderer durch abwechslungsreiche Landschaften zu ehemaligen Glashüttendörfern und altehrwürdigen Kristallglasmanufakturen, über kleine Weiler und in die älteste Stadt des Bayerischen Waldes, Grafenau: Der Gläserne Steig ist eine ganz besondere Wandertour, die Naturliebhaber begeistert und die Jahrhunderte alte Glastradition des Bayerwaldes erlebbar macht. Ganz unbeschwert genießen kann man die kurzweilige Route mit dem Angebot "Wandern ohne Gepäck" der Touristinformation Grafenau. So schafft man auch etwas anspruchsvollere Streckenabschnitte mit mehr Leichtigkeit. Alle Informationen hierzu gibt es unter www.grafenau.de.

Den Glasmachern bei der Arbeit zusehen

Im Luftkurort Arrach startet die erste der sechs interessanten Tagesetappen. Die einzelnen Etappen wurden mit durchschnittlich 17 Kilometern bewusst kurz gehalten - so bleibt viel Zeit für die Besichtigungen und das Einkehren in urige Gasthöfe. Zu sehen gibt es genug auf den insgesamt 99 Kilometern Wegstrecke vom Lamer Winkel über das Arbergebirge und den Grenzort Bayerisch Eisenstein quer durch den Nationalpark Bayerischer Wald zum Glasmacherort Spiegelau und bis in die Bärenstadt Grafenau. Namhafte, noch in Betrieb befindliche Glasmanufakturen laden zu einem Besuch ein - etwa die Glasmanufaktur von Poschinger, die älteste Glashütte Deutschlands in Frauenau. Dort kann man den Glasmachern bei der Arbeit zuschauen und in Verkaufsräumen das ein oder andere Kleinod kaufen.

Wildromantische Natur

Auch die vielen Glasausstellungen in Künstlerateliers oder das Glasmuseum in Frauenau geben Gästen ausgiebig Gelegenheit in die Kulturgeschichte des Glases einzutauchen. Ein "Muss" ist ein Spaziergang durch die Gläsernen Gärten beim Museum - insgesamt 22 Installationen internationaler und regionaler Künstler sind dort zu sehen. Auf der Wanderroute gelangt man auch zur ehemaligen Quarzabbaustätte am Hennenkobel, die einst der Rohstoffgewinnung für die Glasherstellung in Zwiesel diente. Informationstafeln erzählen hier die Geschichte des alten Bergstollens und von den seltenen Fledermausarten, die den Stollen heute als Balz- und Winterquartier nutzen. Neben den vielen kulturhistorischen Highlights ist es aber vor allem die wildromantische Natur, die den Weg zu etwas Besonderem macht. Unterwegs belohnen schöne Aussichten über dichte Wälder, idyllische Täler und imposante Bergketten die Wanderer für jede Etappe, die sie gemeistert haben

Wandern ohne Gepäck

(djd). Der Gepäcktransfer von Etappe zu Etappe sowie die urige Gastronomie am Weg sorgen für ein unbeschwertes Wandererlebnis. Die Buchung der Wanderung auf dem Gläsernen Steig ist von Frühjahr bis Herbst täglich möglich und inklusive sieben Übernachtungen mit Frühstück, dem Gepäcktransfer, Wanderkarten und Info-Mappe sowie dem Rücktransport zum Ausgangspunkt und diversen Souvenirs ab 376 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Informationen sowie Buchungsmöglichkeiten gibt es bei der Touristinformation Grafenau, Telefon 08552-962343 oder unter www.grafenau.de.

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