Asbestoserkrankte treffen sich

Gründung einer Selbsthilfegruppe am 8. November

SAARBRÜCKEN Asbest ist zwar bereits seit über 20 Jahren in Europa verboten, dennoch ist der Stoff noch immer präsent, in alten Baustoffen, Gebäuden oder Verkehrsmitteln. Für in der Berufstätigkeit an Asbestose erkrankte Menschen sind der Umgang mit Langzeitfolgen und die Anerkennung als Berufskrankheit eine ständige Auseinandersetzung.

Information und Öffentlichkeitsarbeit, um Politik und Bevölkerung über Folgen und Gefahrenquellen aufzuklären. Nach einem ersten Workshop im Mai im Saarland will der neu gegründete Landesverband der Asbestose Selbsthilfegruppen nun auch hier eine Gruppe für Betroffene und ihre ANgehörigen ins Leben rufen. Der Termin am 8. November um 15 Uhr findet in den Räumen der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland (KISS) statt.

Informationen und Rückfragen bei KISS, Tel. (0681) 960213-0 oder kontakt@selbsthilfe-saar.de. red./sh

Eigenen Artikel verfassen Schreiben Sie Ihren eigenen Artikel und veröffentlichen Sie ihn auf wochenspiegelonline.de