70 Prozent der Energie gespart

Wadern erneuert im Rahmen der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung alle Leuchten

WADERN In allen Stadtteilen wird die Straßenbeleuchtung auf energiesparende und effiziente LED-Leuchten umgerüstet. „Wir sind dann nach aktuellem Wissensstand die erste Kommune im gesamten Saarland, die im Bereich Straßenbeleuchtung nur noch diese neue Technik einsetzt“, erklärt Bürgermeister Jochen Kuttler. Finanziert wird diese Sanierung mithilfe der Fördermittel des Bundes im Rahmen der Nationalen Klimaschutz-Initiative und von der Europäischen Union im Rahmen der Efre-Förderung. Im ersten Bauabschnitt 2016 wurden bereits 290 Anlagen mit LED-Leuchten versehen. Im aktuellen Bauabschnitt werden die 1570 verbliebenen Straßenleuchten ebenfalls durch effiziente LED-Leuchten in verschiedenen Ausführungen getauscht. Durch die Umstellung der bisherigen Straßenbeleuchtung auf den Stand der Technik können im Mittel rund 70 Prozent der elektrischen Energie und damit auch 70 Prozent des bisher ausgestoßenen Kohlendioxids – dies entspricht 206 Tonnen pro Jahr – eingespart werden.

Die Vorplanungen erfolgten in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Knobloch aus Kaiserslautern. Die Ausschreibung der Leistungen ist aktuell im Gange. Die komplette Umsetzung des Projektes wird im Laufe des Jahres 2018 stattfinden.

Ausleuchtung der Verkehrsflächen mit besserem Beleuchtungsniveau

Durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf die moderne Technik werden nicht nur die Energiekosten für die Stadt Wadern optimiert, sondern auch die Ausleuchtung der öffentlichen Verkehrsflächen wird vielerorts ein besseres Beleuchtungsniveau erreichen als dies derzeit mit den vorhandenen Leuchten möglich war. Dies ist auch den lichtlenkenden Optiken in den LED-Leuchten zu verdanken.

Geringere Streuung des Lichtes

Die dadurch geringere Streuung des Lichts hat den kleinen Nachteil, dass die Vorgärten, Häuser und private Einfahrten nicht in dem gleichen Ausmaß von den Straßenlaternen erfasst werden. Anders gesagt: Das Licht verbleibt auf der Straße und auf den Gehwegen, wo es eigentlich ja auch hin soll.red./ti

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