21 neue Bürger für den Landkreis St. Wendel

Landrat Udo Recktenwald hatte zur Einbürgerungsfeier eingeladen

ST. WENDEL Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Historischen Sitzungssaal des Landratsamtes begrüßte Landrat Udo Recktenwald die seit dem Dezember 2016 neu im Landkreis eingebürgerten Menschen. Insgesamt 21 mal wurde die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen. 18 davon behielten ihre ursprüngliche Staatsbürgerschaft im Rahmen der sogenannten doppelten Staatsangehörigkeit. Im Einzelnen kamen vier neue Bürger aus Thailand, zwei aus Bulgarien, einer aus Ungarn, zwei aus dem Kosovo, zwei aus Polen, einer aus Portugal, einer aus Großbritannien, einer aus Brasilien, einer aus Indien, einer aus Serbien, einer aus Nigeria, drei aus Italien und einer aus Rumänien.

„Es ist mir ein Bedürfnis die neuen Staatsbürger persönlich in unserem Landkreis willkommen zu heißen“, betonte der Landrat bei seiner Begrüßung. „Es ist schon etwas besonderes, wenn man sich dazu entschließt eine Staatsbürgerschaft anzunehmen und dem möchte ich hier einer feierlichen und würdevollen Rahmen verleihen“, so der Landrat.

Die neuen Staatsbürger legten mit ihrer Entscheidung ein Bekenntnis zu unseren Werten ab und dazu, hier in der Region zu Hause zu sein. Zu Hause bleibt aber auch der Ort, wo man herkomme, das Land aus dem man stamme, unabhängig davon von man lebt und wohnt. „Es ist aber auch gut möglich, sich in einer neuen Heimat heimisch zu fühlen und der Erwerb der Staatsbürgerschaft ist damit auch Ausdruck dieser Verbundenheit zu dem Land in dem man lebt“, so Recktenwald.

Die Tatsache, dass auch so viele Freunde und Familienangehörige mit zur Einbürgerungsfeier gekommen seien, drücke auch aus, wie wichtig die neuen Mitbürger diese Zeremonie nehmen und dass es mehr sei, als nur der Vollzug eines Verwaltungsaktes und die Überreichung einer Urkunde.

Die Integration der Menschen, die bei uns leben wollen, liege ihm sehr am Herzen, betonte der Landrat, gerade auch vor dem Hintergrund der Zuwanderungen der vergangenen Jahre. Er sieht dies als ein Signal in Richtung einer Politik der Offenheit, die „Herzlich Willkommen“ sagt und diejenigen, die sich bereitwillig integrieren wollen, mit offenen Armen empfängt. jam

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