Urexweiler Dorffest

27. August 2012 
Am 1. und 2. September werden die Gäste zu einer Zeitreise eingeladen
Beim Exweller Dorffeschd ist immer viel los. Foto: Archiv

UREXWEILER Schön war die Zeit – Unter diesem Motto steht das 33. Dorffest in Urexweiler. Am 1. und 2. September erwarten die teilnehmenden Vereine wieder viele Gäste aus der nahen und ferneren Umgebung. Die Eröffnungsfeier beginnt am Samstag um 16 Uhr auf dem Festplatz gegenüber der Kirche.

Schön war die Zeit

Unter dem Motto „Schön war die Zeit“ werden die Gäste zu einer Zeitreise in das vergangene Jahrhundert eingeladen. Freddy Quinn hatte das Lied 1956 eigentlich unter dem Titel „Heimweh“ aufgenommen. Deutschlandweit bekannt wurde es aber als „Schön war die Zeit“. Bei der Eröffnung des 33.Exweller Dorffestes wird die Melodie zwar noch dieselbe sein, der Text wurde aber grundlegend verändert. Die Vereine haben sich markante Ereignisse des letzten Jahrhunderts ausgesucht, die sie in vielfältiger Weise präsentieren. Lassen Sie sich überraschen, was Ihnen angeboten wird. Vielleicht erinnern die Fußballer an das Jahr 1954, als Deutschland im Berner Wankdorfstadion zum ersten Mal Weltmeister wurde. Viele können sich noch an den 3:2-Erfolg über Ungarn erinnern, den Helmut (Boss) Rahn mit seinem unvergesslichen Schuss sicherstellte. Möglicherweise werden Sie auch an die erste Mondlandung oder an die erste Folge der ARD-Krimiserie „Tatort“ erinnert, die 1970 über den Bildschirm flimmerte.

Neben der Uraufführung des veränderten Freddy-Liedes ist bei der Eröffnungsfeier in diesem Jahr als besonderer Höhepunkt eine „Tuppaktion“ vorgesehen. Bei diesem allen Exwellern bekannten Initiationsritus wird ein hoher geistlicher Würdenträger des Dorfes nach bestandener Prüfung „getuppt“ und anschließend in die illustre „Gemeinschaft der Getuppten“ aufgenommen.

Schales und Hanjobs Flatsche

Nach dem Fassanstich durch den Ur-Ur-Enkel vom Hanjob lädt die Festmeile zum Flanieren ein. Die angebotene Palette schmackhafter Speisen lässt dem Besucher die Wahl zur Qual werden. Er kann sich entscheiden zwischen Exweller Grombeeren, Schales mit Abbelschmeer, Lyonerpfanne, Bergmannsburger und Hanjobs Flatsche, um nur einige der Spezialitäten zu erwähnen. Getränke dürfen da natürlich nicht fehlen. Wem der Sinn nach Kaffee und Kuchen steht, der wird auch die süßen Teilchen finden, die seinem Geschmack entsprechen.

An die Freunde des Frühschoppens ist ebenfalls gedacht. Am Sonntag ab 10 Uhr 30 sind die Stände wieder geöffnet, die anschließend auch Mittagessen anbieten. Für musikalische Begleitung ist auch gesorgt. An mehreren Plätzen der Festmeile finden die Liebhaber der unterschiedlichsten Musikrichtungen ihre Unterhaltung. Am Sonntag werden zwischen 12 und 19 Uhr drei Künstler das Dorffest beleben. Der Augsburger Straßenzauberer Tobi van Deisner überzeugt seit Jahren mit einer einzigartigen Ballonshow sein Publikum. Der Fakir Jadoo aus Ulm zeigt eine Mischung aus Fakir-Kunst und Zauberer. Außerdem bringt er seine indische Rikscha mit und chauffiert Einheimische und Gäste übers Dorffest. Der Kanadier Bob, ein sympathischer Jongleur, ist über den großen Teich nach Exweller gekommen und hat sein „unheimlich gefährliches Regenbogenseil“ mitgebracht. Das sind Anreize genug, auch in diesem Jahr das authentische Exweller Dorffest zu besuchen. Das Organisationsteam und die Vereine freuen sich schon auf ihre Gäste.

red./mk


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