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Rennauto an der Theeltalschule

25.01.10 | Keine Kommentare

HTW-Studenten präsentierten in Lebach den „Formula-Student-Flitzer“

LEBACH Grau und schwarz, sehr flach und aerodynamisch geformt – so sieht er aus, der Rennwagen des Formula-Student-Teams der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Saarbrücken. Jüngst stand dieser Flitzer im Foyer der Lebacher Theeltalschule.

„Wir besuchen Schulen im ganzen Saarland und stellen unser Renn-Team vor“, erklärt der 18-jährige Max Schumann aus Eiweiler. Der ehemalige Schüler der Lebacher Theeltalschule studiert seit dem vergangenen Jahr an der HTW und wurde gleich Mitglied des Racing-Teams. Mit den Präsentationen an Schulen will das Team Schüler für ein technisches Studium begeistern. „Es soll Lust auf die sogenannten Mint-Berufe, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gemacht werden. Von daher ist das eine gute Sache“, so die Schulleiterin der ERS Lebach, Inge Röckelein.

Die Schüler hatten ausführlich Gelegenheit das Fahrzeug zu besichtigen und Fragen zu stellen, zudem wurde ihnen bei einer Präsentation alles Wissenswerte rund um das Saar-Racing-Team nahegebracht. Dort erfuhren die Schüler, dass die Studenten nicht nur jedes Jahr ein neues Auto bauen um mit diesem an verschiedenen Prüfungen in ganz Europa teilzunehmen, sondern dass sie auch einen kompletten Kostenplan für den Bau erstellen, eine Unternehmensstruktur aufbauen und einen Buisness-Plan ausarbeiten. Jedes Mitglied des Teams ist dabei für einen anderen Bereich zuständig. „Ich kümmere mich vorwiegend um die Abgasanlage“, erklärte Max Schumann den Schülern. 40.000 Euro zum Bau des Rennwagens haben die Studenten zur Verfügung. Da im jeweils aktuellen Auto aber auch Teile aus den Vorjahren verwendet werden, belaufen sich die Gesamtkosten des kleinen Flitzers auf rund 90.000 Euro. Der Saar-Racing-Team-Wagen besitzt übrigens einen modifizierten Aprilla-Motorradmotor, der den nur 207 Kilogramm schweren Wagen, der aus einer Kohlefaserhülle besteht in nur 3,9 Sekunden von 0 auf 100 beschleunigt.

Aber warum nehmen die Studenten freiwillig so viel Arbeit und Mühe auf sich? „Das hat mehrere Gründe“, erklärt Saar-Racing Teammitglied Christian Arent. „Man kann praktische Erfahrungen schon im Studium sammeln, man erhält Kontakte zur Industrie, man kann in den Motorsport reinschnuppern und einmal selbst einen Rennwagen fahren.“ ps

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