Polizei bestätigt Kindstod durch Erfrieren
02.02.10 | Keine KommentareNAMBORN Am gestrigen Nachmittag (01.02.2010) wurde im Namborner Ortsteil Roschberg ein neugeborener Säugling tot im Garten eines Anwesens aufgefunden.
Ein Arzt aus einem Krankenhaus in St. Wendel informierte nach Angaben der Landespolizeidirektion die Beamten der Polizeibezirksinspektion St. Wendel am gestrigen Nachmittag gegen 13.05 Uhr über die ärztliche Behandlung einer 16-Jährigen aus Namborn, die wegen starken Unterleibsschmerzen um die Mittagszeit eingeliefert wurde. Die junge Frau hatte, so die Untersuchung des Arztes, offensichtlich wenige Stunden zuvor ein Neugeborenes entbunden und machte über den Verbleib des Kindes keine Angaben.
Ermittlungen sowie Suchmaßnahmen am Elternhaus des 16-jährigen Mädchens durch Rettungssanitäter sowie Beamte der örtlich zuständigen Dienststelle führten am frühen Nachmittag zur Auffindung des Säuglings. Das Kind war offensichtlich nach der Geburt im Garten des Anwesens durch die Kindesmutter unter einer Hecke abgelegt worden. Ein Notarzt konnte nach Wiederbelebungsmaßnahmen nur noch den Tod des Säuglings feststellen.
Die Ermittlungen dauern an.
Die am heutigen Nachmittag bei der Rechtsmedizin in Homburg durchgeführte Obduktion des gestern aufgefundenen neugeborenen Mädchens ergab, dass das Kind zum Zeitpunkt der Aussetzung noch gelebt hat.
Es gibt Hinweise auf einen Erfrierungstod.
red./tt / Foto: Bilderbox
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