50 Jahre Wochenspiegel Kinospot

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Liebe Leserinnen und Leser,

am 14. März 2009 jährt sich die Erstausgabe des „Saarbrücker Stadtanzeigers“ zum 50. Mal. Die Idee, ein kommunales Anzeigenblatt herauszubringen, hatte mein Vater. Er lernte die Mediengattung in der Schweiz kennen, und da er in früheren Jahren bereits mehrere Branchenblätter auf den Markt gebracht hatte, schien ihm die Herausgabe Erfolg versprechend.

Auf einen Bestand an Anzeigenkunden konnte mein Vater somit bereits zurückgreifen, als er 1959 den „Saarbrücker Stadtanzeiger“ gründete. Das zeitliche Umfeld der wirtschaftlichen Angliederung an das Saarland verlieh dem Vorhaben zusätzlichen Schwung.

Die Menschen jener Zeit waren medial noch nicht überfrachtet und wollten in den Jahren des Wirtschaftswunders konsumieren. Gute Voraussetzungen also für ein Anzeigenblatt. Als dann am Vorabend des „Tag X“ saarländische und bundesdeutsche Firmen in Konkurrenz um die Gunst der Kunden warben, griffen die Leser nur zu gerne zu ihrem neuen Stadtanzeiger – zumal sie auch noch kostenlos Lesestoff bekamen.

Heute, 50 Jahre später, ist aus dem Verlag, der einmal mit drei Mitarbeitern begonnen hat, ein mittelständisches Unternehmen geworden, das 160 Menschen beschäftigt. Darauf bin ich stolz. Ihnen und ihren Familien einen festen Arbeitsplatz und ein gesichertes Einkommen bieten zu können, erfüllt mich mit großer Genugtuung.

Sicher war der unternehmerische Weg in den vergangenen fünf Jahrzehnten nicht immer leicht. Wirtschaftliche Zyklen haben auch vor uns nicht haltgemacht. Doch letztlich ging es immer wieder bergauf. Dass dies gelang, war nicht zuletzt das Verdienst jener Männer und Frauen, die in all den Jahren für den Saarbrücker Stadtanzeiger oder dann später den Wochenspiegel mit großem Engagement tätig gewesen sind bzw. heute hier arbeiten. Ohne sie wäre es nicht möglich, das 50-jährige Bestehen des Verlages zu feiern. Ihnen allen gilt an dieser Stelle deshalb mein ganz besonderer Dank.

Danke sagen möchte ich auch den vielen, vielen Zustellern, die Woche für Woche immer wieder die Mühe auf sich nehmen, jeglicher Witterung zum Trotz unsere Verlagsprodukte in die Haushalte zu bringen. Sie sind das unverzichtbare Bindeglied zwischen dem Verlag und den Lesern. Ihre Zuverlässigkeit ist ein wichtiger Gradmesser für den Erfolg.

Unsere Anzeigen- und Beilagenkunden liefern die finanzielle Basis, auf der das Unternehmen fußt. Dass Sie Ihre Werbung in unseren Ausgaben schalten, werte ich als großen Vertrauensvorschuss. Ihnen ein attraktives Umfeld für Ihre Werbung zu bieten, muss daher immer wieder der Anspruch an uns selbst sein.

Schließlich möchte ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ganz herzlich danken. Fünf  Jahrzehnte lang haben Sie und die vorangehenden Generationen dem Wochenspiegel die Treue gehalten. Ohne die Akzeptanz, die Sie unseren Produkten entgegenbringen, wäre unser Arbeiten längst zum Scheitern verurteilt.

Die Medienwelt dreht sich weiter und es gilt, auf neue Entwicklungen zu reagieren. Sicherlich wird auch bei uns das Internet zunehmend an Bedeutung gewinnen, ohne dass die bewährten Produkte damit vernachlässigt würden. Letztlich gilt es, das Geburtstagskind Wochenspiegel fit zu machen für die Zukunft, auf dass noch viele runde Geburtstage zu feiern sind.

Ich darf Sie, liebe Leserinnen und Leser, nun ganz herzlich einladen zur Lektüre dieser Sonderausgabe und Ihnen viel Vergnügen dabei wünschen. Unternehmen Sie eine interessante Zeitreise durch die letzten 50 Jahre, denn 50 Jahre Wochenspiegel sind auch ein Stück saarländischer Geschichte. Und lernen Sie die Menschen kennen, die hinter dem Erfolg des Wochenspiegels stehen.

Einladen möchte ich Sie außerdem jetzt schon ganz herzlich zu unserem großen ­Leserfest am letzten Juni-Wochenende im Deutsch-Französischen Garten in Saar­brücken. ­Näheres hierzu demnächst im Wochenspiegel!

Helmut Gebauer

Geschäftsführender Gesellschafter

Saarländische Wochenblatt

Verlagsgesellschaft mbH